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Was bedeuten die DATEV-Zustände am Beleg?

Kurzfassung: Nach dem Export zeigt LirAI am Beleg selbst, wie weit die Übertragung an DATEV ist. Die meisten Zustände erledigen sich von selbst — nur bei einem Fehler ist in der Regel etwas zu tun, und was das ist, lässt sich am angezeigten Hinweistext ablesen.

ZustandWas er bedeutet
Für DATEV vorgemerktDie Übertragung ist eingereiht und startet in Kürze.
Wird an DATEV übertragenDie Übertragung läuft gerade.
An DATEV gesendetDie Datei liegt bei DATEV; die Bestätigung der Verarbeitung steht noch aus.
Von DATEV bestätigtDATEV hat den Beleg vollständig übernommen. Abgeschlossen — es ist nichts weiter zu tun.
DATEV-FehlerBei der Übertragung oder Verarbeitung ist etwas nicht glattgelaufen. Der Hinweistext darunter sagt, worum es geht und was zu tun ist — siehe Abschnitt 2.
Angekommen mit HinweisDATEV hat den Beleg übernommen und dazu nur einen Hinweis gemeldet — kein Fehler. Trotzdem nicht erneut senden: eine zweite Übertragung bucht die Rechnung ein zweites Mal.

Bei den ersten drei Zuständen ist nichts zu tun: LirAI verfolgt die Übertragung automatisch weiter, bis DATEV sie bestätigt.

Der Hinweistext unter dem Zustand „DATEV-Fehler” nennt die Ursache und den nächsten Schritt. Je nachdem, was dort steht:

  • Eine Angabe am Beleg ist zu korrigieren (z. B. eine fehlende oder ungültige Angabe): das genannte Feld am Beleg korrigieren und den Beleg danach erneut senden.
  • Die DATEV-Verbindung ist gestört oder die Zustimmung abgelaufen (Hinweistext verweist auf die Verbindung, z. B. „wartet auf die DATEV-Verbindung”): Eine Person mit Administratorrechten verbindet DATEV in den Einstellungen (Einstellungen → Integrationen) erneut. Danach wird der Beleg automatisch übertragen — ein erneutes manuelles Senden ist nicht nötig.
  • Der Hinweistext sagt, dass DATEV den Beleg bereits übernommen hat (z. B. nennt er eine Beleg-ID bei DATEV): nicht erneut senden. Eine zweite Übertragung würde die Rechnung ein zweites Mal buchen. Ist unklar, was DATEV mit dem Beleg gemacht hat, hilft der LirAI-Support weiter.
  • Ein vorübergehendes technisches Problem (z. B. eine Netzwerkstörung): LirAI wiederholt die Übertragung in diesem Fall automatisch in mehreren Runden. Es ist nichts zu tun, außer kurz abzuwarten.

In jedem Fall gilt: Über „Erneut übertragen” lässt sich ein fehlgeschlagener Export anstoßen, sobald der Hinweistext dazu rät — LirAI fragt vorher noch einmal nach. Rät der Hinweistext davon ab (DATEV hat den Beleg bereits übernommen), ist der Knopf absichtlich nicht der richtige Weg.

Die Zustimmung zu einer DATEV-Verbindung gilt zwei Jahre. Läuft sie bald ab, warnt LirAI die Administratorinnen und Administratoren des Unternehmens zweimal vorab — 30 und danach 7 Tage vor Ablauf — per Benachrichtigung. Nach Ablauf werden keine Belege mehr an DATEV übertragen, bis die Verbindung in den Einstellungen erneut verbunden wurde; bereits wartende Belege gehen danach von selbst hinaus.

Ausgestellte Rechnungen gehen ebenfalls an DATEV und zeigen an der Rechnung dieselben Zustände. Was dort zusätzlich erscheinen kann und was dann zu tun ist, steht in „Gehen Ausgangsrechnungen auch an DATEV?“.

Bei Fragen zu einem DATEV-Fehler oder -Zustand ist der LirAI-Support die richtige Adresse — nicht DATEV und nicht die eigene Steuerkanzlei. Melden Sie ein Problem direkt am Beleg oder über „Problem melden”; der zuständige First-Level-Support für die DATEV-Anbindung liegt bei LirAI.

Stand: 15.10.2026