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Wie lernt LirAI aus Ihren Korrekturen? (Unternehmenswissen)

Kurzfassung: Wenn Sie ausgelesene Angaben einer Rechnung korrigieren und die Rechnung freigeben, kann LirAI daraus Lernvorschläge ableiten — zum Beispiel, wie ein Lieferant richtig geschrieben wird. Diese Vorschläge wirken erst, wenn ein Administrator sie bestätigt hat. Das bestätigte Wissen berücksichtigt die KI beim Auslesen weiterer Belege und der Lira-Assistent in seinen Antworten. Sie finden alles unter Einstellungen → Unternehmen einrichten → Unternehmenswissen.

  1. LirAI liest eine Rechnung aus.
  2. Sie korrigieren in der Prüfung Angaben, die nicht stimmen.
  3. Sie geben die Rechnung frei. Mit der Freigabe bestätigen Sie die korrigierten Werte.
  4. LirAI vergleicht Ihre Korrekturen mit dem, was die KI ursprünglich ausgelesen hatte, und schlägt daraus höchstens fünf Fakten vor. Einmalige Korrekturen, aus denen sich nichts ableiten lässt, führen zu keinem Vorschlag.
  5. Der Vorschlag erscheint unter Unternehmenswissen → Vorschläge.

Lernvorschläge entstehen nur aus freigegebenen Rechnungen. Wiederholt sich eine Beobachtung, zählt LirAI sie mit; am Vorschlag sehen Sie zum Beispiel „3× beobachtet“ und „aus 2 Dokument(en)“.

Jeder Vorschlag zeigt seine Kategorie, den Fakt als Satz und wie oft er beobachtet wurde.

  • Bestätigen: Der Fakt wird zu bestätigtem Wissen und wirkt ab dem nächsten Beleg.
  • Ablehnen: Der Fakt wirkt nicht. LirAI merkt sich die Ablehnung und schlägt denselben Fakt nicht erneut vor.

Steht bei einem Vorschlag „Ersetzt bei Bestätigung einen bestehenden Fakt“, widerspricht er einem bereits bestätigten Fakt. Bestätigen Sie ihn, entfernt LirAI den alten Fakt im selben Schritt.

Bestätigen und ablehnen können nur Administratoren des Unternehmens. Alle anderen Mitglieder sehen Vorschläge und bestätigtes Wissen, können aber nichts ändern — so ist für alle nachvollziehbar, was die KI berücksichtigt.

Administratoren können Fakten auch direkt eintragen, zum Beispiel: „Unser Unternehmen heißt auf Rechnungen ‚Müller & Söhne GmbH‘.“

  1. Kategorie wählen (siehe Abschnitt 5).
  2. Optional einen Betreff angeben, zum Beispiel den Namen eines Lieferanten.
  3. Den Fakt als Satz eintragen und auf Hinzufügen klicken.

Selbst eingetragene Fakten sind sofort bestätigt.

Unter Bestätigtes Wissen entfernt ein Administrator einen Fakt mit Entfernen. Nach einer Rückfrage berücksichtigt die KI ihn nicht mehr. Bestätigtes Wissen entfernt LirAI nie von sich aus — nur Sie entscheiden, was die KI wieder vergisst.

KategorieBeispielBeim Auslesen von BelegenIm Lira-Assistenten
IdentitätWie Ihr Unternehmen auf Rechnungen heißtjaja
SchreibweiseAbweichende Schreibweisen eines Namensjaja
LieferantFeste Angaben zu einem Lieferantenjaja
GeschäftskontextWomit Ihr Unternehmen sein Geld verdientjaja
PräferenzWie Sie etwas gehandhabt haben möchtenneinja
  • Beim Auslesen nutzt die KI nur bestätigte Fakten und nur die Kategorien, die in der Tabelle mit „ja“ markiert sind. Sie helfen, wenn ein Beleg unklar ist, etwa bei einem schlecht lesbaren Scan oder bei der Einordnung des Belegs.
  • Gedruckte Werte gehen immer vor. Das Wissen überschreibt nie, was auf dem Beleg steht, und füllt keine Angaben auf, die auf dem Beleg fehlen. Eine IBAN oder einen Betrag übernimmt die KI also nie aus dem Unternehmenswissen. Die Prüfregeln und Markierungen bleiben unverändert.
  • Im Lira-Assistenten berücksichtigt Lira das gesamte Unternehmenswissen. Noch nicht bestätigte Vorschläge kennzeichnet Lira dabei als „unbestätigt“.
  • Lira lernt nicht im Gespräch. Bitten Sie Lira, sich etwas zu merken, entsteht daraus kein Fakt. Neues Wissen entsteht nur aus Korrekturen an freigegebenen Rechnungen oder durch einen Eintrag unter Unternehmenswissen.
  • Ohne Unternehmenswissen arbeitet LirAI genauso wie bisher.

Jedes Hinzufügen, Bestätigen, Ablehnen und Entfernen eines Fakts wird in den Aktivitäten Ihres Unternehmens protokolliert. Administratoren sehen sie unter Einstellungen → Änderungen nachvollziehen.